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kausal / konsekutiv / konzessiv

 
  • kausal (Warum? > gibt eine Antwort nach dem Grund/der Ursache.)

NEBENSATZ: Ich gehe heute nicht spazieren, es heute regnet. / (literarisch): es heute regnet, gehe ich heute nicht spazieren.

HAUPTSATZ: Ich gehe heute nicht spazieren, es regnet heute. / ....., es regnet heute.

("nämlich" steht immer direkt nach dem Verb!)


der Grund / die Ursache        Es regnet heute.

> die Folge                           > Ich gehe nicht spazieren.

Es regnet heute, ( = also) gehe ich nicht spazieren.


  • konsekutiv (gibt die Folge an)

NEBENSATZ: Es regnet heute, ich nicht spazieren gehe(n kann).

HAUPTSATZ: Es regnet heute, (=infolgedessen) gehe ich nicht spazieren.

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Aufgabe 1:

Aufgabe 2:


 
  • konzessiv (drückt einen nicht erwarteten Gegensatz aus.)

Es regnet. > (Du erwartest also:) Ich gehe nicht spazieren. Aber:  Ich gehe spazieren.

NEBENSATZ: Ich gehe heute spazieren,   es regnet. (literarisch: obgleich, obschon, obzwar, wenngleich)

HAUPTSATZ: Es regnet, gehe ich spazieren.

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Beispiel:

Sie ist zu Hause geblieben, weil sie krank ist.

Sie ist zu Hause geblieben, denn sie ist krank.

Sie ist krank; deshalb ist sie zu Hause geblieben.

Sie ist ins Büro gegangen, obwohl sie krank ist.

Sie ist krank; trotzdem ist sie ins Büro gegangen.

Gestern ist ein Unglückstag gewesen.

Ich habe verschlafen, mein Wecker pünktlich geklingelt hat. Dann habe ich noch den Bus verpasst, ich zu spät zur Haltestelle gekommen bin.

Als ich um fünf vor acht in die Klasse gekommen bin, hatte der Unterricht schon begonnen, der Lehrer sonst immer zu spät kommt. Wir haben einen Test geschrieben und ich habe alles falsch gemacht, ich den ganzen Nachmittag gelernt hatte.

In der Pause habe ich mich mit Alexander gestritten, er ein Foto von mir gemacht hat, ich es nicht wollte.

Ich habe meine Sportsachen vergessen, durfte ich nicht am Sportunterricht teilnehmen. Das war blöd, ich mache sehr gern Sport. Der Lehrer hatte gesagt, die Schüler sollten erst dann springen, wenn er pfeift. Aber Alexander ist vorher schon gesprungen. Dabei hat er sich den Arm gebrochen, er eigentlich gar nicht gut springen kann.

Meine Mutter hat zum Mittagessen Fisch gekocht, sie weiß, dass ich keinen Fisch mag. Na ja, ich habe ihn gegessen, ich hatte großen HUnger.

Am Nachmittag habe ich noch die Vokabeln gelernt, unser Lehrer Herr Müller sonst am nächsten Tag mit mir schimpfen würde. Aber ich habe die Vokabeln immer wieder vergessen, ich drei Stunden gelernt habe.

Am Abend habe ich noch mit Anna telefoniert, sie mir etwas Wichtiges erzählen wollte. Aber während des Gesprächs war plötzlich Schluss, mein Akku leer war, ich ihn schon vor zwei Tagen aufgeladen hatte.

Ich war total sauer und wollte ich mit keinem sprechen. Ich bin also schon um neun Uhr ins Bett gegangen, ich noch gar nicht müde war.

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